Kategorie: Bass

FunDanceRockParty am 28.12.2013 in der Klangstation Bad Godesberg

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Nach einem erfolgreichen Jahr auf Bühnen wie der Mitsubishi Electric Halle gibt SchlagerMetall eine Party!
Die heißt „FunDanceRockParty“. Wie sonst soll man erklären, dass Humor, Tanzen und Rock sich ein Stelldichein geben und für umfassende Unterhaltung sorgen? Akteure sind die Band „Relax Mad Max“, die besten Platten der 70er, 80er und 90er und natürlich: die Bonner Band „SchlagerMetall“.

In der Bad Godesberger Klangstation laufen am letzten Samstag des Jahres 2013 ab 19:30 die Plattenteller warm, bis Relax Mad Max gegen 20:00 Uhr die Bühne frei gibt und die Feier eröffnet. Die bekanntesten Songs der 80er Jahre werden „in Rock“ präsentiert. So begeistern altbekannte, faszinierende Melodien im neuen Kleid alle, die gern zurückdenken und diejenigen, die gern neues hören. Dabei kommen Lieder wie Billie Jean und Big in Japan an Gehör und Magengrube, denn Bass und Schlagzeug wissen genau, was sie tun. Das hört und spürt jeder und die Füße wollen sich nur noch bewegen.

Danach bedanken sich die Gastgeber bei den neuen und treuen Bonnern mit einem Konzert, wie man es sich wünscht. SchlagerMetall lässt bekanntlich die Rocker Marianne Rosenberg singen und bringt eingefleischten Schlager-Fans die Luftgitarre näher. Mit musikalischer Genialiät und einer guten Portion Selbstironie verbindet die Band je zwei Stücke aus dem jeweiligen Genre zu einem irrwitzigen Potpurri. Dabei mischen sich Texte von Matthias Reim und Black Sabbath oder Udo Jürgens und KISS ebenso gut wie die jeweiligen Melodien und Harmonien. Was zu Beginn eines Konzerts von manchem Gast zunächst noch mit einem fassungslosen Gesichtsausdruck quittiert wird, entwickelt sich rasant zu einer unterhaltsamen Angelegenheit. Spätestens wenn In „TomTrack“ der NDW-Hit ‘Major Tom’ auf ‘Bombtrack’ von Rage Against The Machine trifft oder bei ‘Living On A Wagen’ Bon Jovi ‘Hoch auf dem gelben Wagen’ rockt, schwingt auch die Stimmung des letzten Zweiflers über Verblüffung in Richtung pure gute Laune – während der Rest schon lange ein wilde Party feiert. Nach einem SchlagerMetall-Konzert fragt man sich, wie diese Songs je anders gespielt werden konnten…

Da ihnen das aber immer noch nicht reicht, „In Nomine Hossa!“, geht es weiter: Tontechniker und DJ Croissant bringt gutes Vinyl auf Drehteller und lässt allen Anwesenden mit wohligem Knistern Schauer über das rückbesinnliche Kreuz laufen. Tanz-, Rock-Nummern und Kult der letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts , es soll gut gelaunt weiter gefeiert
werden, bis in die frühen Morgenstunden. Musik, die gut klingt, aus Hüllen, die noch ohne Lupe lesbar waren…

Räbel rockt!

SchlagerMetall auf der Bühne des Hof- und Scheunenfests in Räbel

Far East ohne Sänger! (abgeschnitten: unser GG) Foto: az-online.de

Ein tolles Ambiente direkt hinter dem Elbdeich erwartete SchlagerMetall in Räbel bei Werben in der Altmark.Wer das nicht kennt – das liegt nördlich von Magdeburg zwischen Stendal und Wittenberge inmitten vieler Hansestädte Werben, Osterburg, uvm.

Gut gelaunte Gäste, ein paar bekannte Gesichter aus dem Rheinland und dann eine ordentliche Feier zu unserer Musik beschreiben ganz knapp, was uns erwartete. Besonderheit: unser Sänger Carlo con Carne hatte die Stimmabgabe in NRW etwas zu wörtlich genommen und konnte nicht dabei sein, so dass die Saitenquäler Tom G. Dudel, GG van Diep und Tom Delay die Gesangsparts mit übernehmen mussten. Die Reaktionen bestätigten uns dass diese Variante in jedem Fall repräsentabel und SchlagerMetall-würdig ist.

Nach SchlagerMetall spielte Nobody Knows — Folk-Cover-Musik aus Stendal mit Kontrabass, Geige, Banjo, die man sich bei gebotener Gelegenheit auf jeden Fall anschauen sollte! Zu diesem Musikprogramm war es uns Bonnern vergönnt, im netten Kreis der Altmärker bei Bier, Cocktails, Spanferkel und Grillgut zu feiern, was das Zeug hielt.

Nächstes Jahr gibt es das Fest wieder — wir kommen gern!

Dürpelfest gerockt

SchlagerMetall rockt das Dürpelfest, alle fünf Musiker mit Banner über der Bühne

SchlagerMetall auf dem Dürpelfest Foto: Highlander Wuppertal

Das Dürpelfest war dem Autor dieser Zeilen kein Begriff, aber der Basser wusste es besser: DAS Stadtfest in Solingen Ohligs mit Publikum, das gern feiert. Da wollten wir hin. Und kamen – mit anständigem Ergebnis. Zur Erklärung, Dürpel bedeutet so viel wie Randstein las ich, damit sei in Solingen der Bürgersteig gemeint (die Germanisten meinen: Dürpel – Schwelle, insbesondere der Haustüre. dirpel, dorpel, turpel).

Die meisten Leute, die vorbeikamen und eigentlich ein anderes Ziel hatten, blieben stehen und hörten zu, lauschten und lachten und verfolgten Ihr eigentliches Ziel dann erst nach Ende eines Liedes. Insgesamt wuchs die Traube vor der Bühne – zum Ende wurde immer mehr getanzt, vom Alter her sah man alles von sechs bis 66!

SchlagerMetall auf der Bühne des Dürpelfests Foto: Köhlen, Stephan

Foto: Köhlen, Stephan von http://www.rp-online.de/bergisches-land/solingen/nachrichten/das-duerpelfest-2012-1.2829824

Die Dreiteilung unseres Programms war vom Veranstalter gewünscht, so konnten zwischen den Sets die Zuschauer zwischen den Liedern verschnaufen und sich in Ruhe mit einem lecker Bierchen eindecken, was trotz der kühlen Temperaturen nötig war, Schweiß von der Stirn wischen war dauernd zu sehen, auf jeden Fall mal ein klares Indiz für die Feierlaune der Ohligser!

Verwundert hat uns das Hochklappen eingangs erwähnter Dürpel in Verbindung mit Schließung vieler Futterbuden – angemessen ist’s ja schon: SchlagerMetall hört auf, alles geht nach Haus. Allerdings macht spielen auch hungrig!

Nach einer kurzen Rücksprache mit den Organisatoren ist auch dort alles zur Zufriedenheit verlaufen und wir hoffen auf ein Wiedersehen mit Euch im nächsten Jahr!